Viktoria Tapp                                                     

                                                                             

                                            August 2016                                                                          

 

Lieber Leser! Liebe Leserin!


Herzlichen Dank dafür, dass Sie meine Homepage heute geöffnet 

haben!

Ich bin sicher, dass auch Sie hier sehr viel Interessantes finden 

und auf diesem Wege bereits einige Ihrer Probleme anfassen bzw.  

ausräumen werden.  

 

Mein Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, diese sehr umfangreichen 

Informationen auf sich wirken zu lassen. 

Lesen Sie das, was Sie besonders anspricht öfter und an mehreren      

Tagen. Dieses hat dann zur Folge, dass Sie den Inhalt tatsächlich verinnerlichen.  

 

Wie Sie wissen, setze ich mich, seit geraumer Zeit und auf unter-         schiedlicher Weise, für Angehörige suchtkranker Partner ein.                     Mein besonderer Focus liegt bei den Kindern solcher Beziehungen, 

jedoch wird die alkoholkranke Person nicht niveaulos verteufelt.


Meine Hauptthemen sind die aus der Alkoholsucht resultierenden            Probleme sowie die Darstellungen von Lösungs- und Hilfsmöglich-     keiten. 

 

Für meine neuen Leser stelle ich mich  vor:

 

Ich wurde als sehr wohlbehütetes Einzelkind 1960 nahe Düsseldorf          geboren, bin mittlerweile glücklich verheiratet und habe zwei     erwachsene Kinder, die ich sehr liebe und auf die ich sehr stolz         bin.  

Außerdem bin glückliche Oma zweier zuckersüßer Enkel!

 

Das sind Reichtümer, die kein Geld der Welt bezahlen könnte..

 

In meiner Ursprungsfamilie gab es keine Suchterkrankungen und daher       war mir jegliches Suchtverhalten fremd. Dies soll nicht als Entschuldi-      gung für mein unschlüssiges Fehlverhalten, sondern Ihnen lediglich als Hinweis gelten!

 

Ich habe meinen Kindern unbewusst und unbeabsichtigt sehr viel durch      das langjährige Leben mit einem alkoholkranken Partner angetan!


 

Heute bin ich gottfroh, dass sich nach der längst überfälligen   Trennung für uns letztlich alles zum Guten gewendet hat.                   

Es war knapp!!! 

 

Dieses ist für uns wahrlich nicht vom Himmel gefallen, sondern es

bedeutete sehr harte Arbeit für und an uns. 


 

Musste doch erst wieder gegen seitiges Vertrauen aufgebaut werden. 

Das bedeutete auch gegenseitiges Aus- und Ansprechen von Gefühlen 

sowie zahlreicher Verletzungen. 

Unsere Gemütsverfassung war am Boden und musste mit Samthandschuhen wieder aufgerichtet werden. Es passiert nicht in einigen Wochen - eher sind mindestens Monate vonnöten.

 

All dieses habe ich in Form meines Buches geschildert.                     Ebenso gibt es von mir hierzu inzwischen mehrere Radio- und Fernsehberichte. (www.viktoriatapp.de)     

Dort finden Sie auch entsprechende Downloads.

 

Jedenfalls lebe ich seit meiner  Trennung von meinem früheren alkoholkranken Partner mittlerweile in einer beschaulichen Kleinstadt       

am Niederrhein, wo ich mich inzwischen sehr wohl fühle.


Vorher ist allerdings dieses geschehen:

In der sprichwörtlichen Nacht- und Nebelaktion sind meine Kinder  

und ich vor etwa 10 Jahren *2005 hierher geflohen.

Diese Nacht werden wir wohl nie vergessen und SIE haben nun

die Möglichkeit, so etwas rechtzeitig zu verhindern!!

 

Es war Ostersamstag gegen 23.41 h und es hat geregnet wie aus Kübeln während mein damaliger, alkoholisierter Partner volle Bierflaschen super aggressiv durch die Wohnung geworfen hat.

Das waren richtige Geschosse!!!

 

Sofort sind meine Kinder und ich zitternd aus dem Haus und zur 

Garage gelaufen, ab ins Auto, starten und weg. Hauptsache: WEG

Dies alles während mittlerweile die "Pullen" durch die Fenster geflogen sind. Was, wenn  uns eine getroffen hätte??? 

War das gefährlich und wirklich unsozial!!!

SIEder Leser, stimmen mir sicher zu, dass dieses Fliehen/Weglaufen in gewisser Weise  Ähnlichkeit  mit einem Thriller hatte.

Sicher kennen Sie solche Gefühle der Ohnmacht selbst sehr genau

und daher werde ich an dieser Stelle auch nicht weiter berichten......


 

Ich bin gottfroh, dass mein damaliger Partner, aufgrund seiner hohen

Promillezahl, nicht so schnell rennen konnte wie wir.


 

Wer weiß, wie das sonst geendet wäre? Blaue Flecken wären sicher 

hier das Mindestmaß gewesen......

 

Nach anfänglichen, für mich zunächst scheinbar unüberschaubaren und gleichzeitig sehr großen Schwierigkeiten, hat sich mein Leben in jeder Hinsicht zum Positiven verändert. Dazu zählt besonders, dass ich

seit einigen Jahren wieder glücklich verheiratet bin. Dies, obwohl ich den Glauben an eine gesunde Partnerschaft gänzlich verloren hatte. 

 

Darüber freue mich natürlich tagtäglich und ich würde für kein Geld der  Welt in meine ehemals aussichtlose und so traurige, fremdbestimmte

Rolle als Angehörige eines Alkoholsüchtigen oder eines anderen Suchtmittelabhängigen zurückgehen.

 

Wie Sie wissen, wende ich mich nun seit geraumer Zeit an die Partner von alkoholkranken Menschen, vermittel hier mein diesbezügliches       Wissen und stehe mit Rat zur Seite.   

Dies gilt heute besonders für SIE.

 

Unnötig zu sagen, dass mich diese Arbeit mit Stolz erfüllt.                         

Ich kann meine Erfahrungen weitergeben und eventuell rechtzeitig       größeren Schaden abwenden.


 

Alkoholismus ist seit 1958 eine anerkannte Krankheit und 

wird auf Kosten der Kranken-bzw. Rentenkasse behandelt.

Dieses Wissen war anfänglich auch für mich nur schwer nachvoll- ziebar oder gar zu verstehen.  DENN:


 

Für Angehörigen hingegen gibt es bislang keine direkte Lobby


 


 

Hilfesuchende müssen sich daher meist 

selbst allein auf einen sehr beschwerlichen Weg machen, um Unterstützung und Rat zu erhalten.    

Oft verlieren sie hierbei den Mut und gleichzeitig die Orientierung.

Dazu sind diese Schritte leider immer noch 

sehr oft mit dem tatsächlich unbegründeten Gefühl der Peinlichkeit ver-

bunden. Viele Angehörige fühlen sich sogar schuldig an dem Suchtver-

halten des Partners. Das ist natürlich absoluter Unsinn. 

 

Bitte beachten Sie:  

Diese Scheu hatte ich auch. Heute bin ich froh und glücklich, Hilfe angenommen zu haben. In dieser Erfahrung ist mein aktueller Einsatz mitbegründet. Ich hatte Glück, rechtzeitig kompetente Hilfe zu erhalten.    

Nun versuche ich, Ihnen zur Seite zu stehen.

 

Wissenswertes:

Jeder Alkoholkranke zieht etwa vier Personen mit in sein Vakuum,    

welches aus Schweigen, Decken  und Verdrängen besteht:

Oft sieht dieses Bild wie folgt aus:  

 

Alkoholkranker > Partner > mögliche Kinder > Familie > Feunde > Arbeitskollegen.

 

Derzeit beträgt die offizielle Anzahl der Alkoholkranken in Deutschland     

2,4 Millionen. Dieses entspricht der Einwohnerzahl von Frankfur a. M.    

(1,8 Mio.) plus der Einwohnerzahl von Düsseldorf (577.500)

 

Dies bedeutet nichts anderes als: 9,6 Millionen Mitbetroffene und SIE

sind eine davon!


 

Ich hoffe sehr, dass Sie durch das Lesen meiner Homepage Mut und Inspiration finden, um Ihren persönlichen und damit einzigartigen Ausweg   aus der für Sie so belastenden Situation zu finden.                                               


 

 


 

"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt wurden, kann man schöne Dinge bauen!" (J. W. Goehte)

 

 

 


 

Ihre

Viktoria Tapp                                        

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt zu mir: viktoria-tapp@t-online.de